Zerndorf und Friedrichshain
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Neuropsychotherapie

Was ist Neuro-Psycho-Therapie?

Die Neuropsychotherapie beschreibt eine Therapie, deren Grundannahme es ist, dass das Gehirn den gesamten Körper, die Gefühle, die Stimmungen und das Verhalten steuert.

Erkenntnisse der Neurowissenschaften werden mit Anwendungen/ Übungen aus der Psychotherapie vereint.

Die grundlegende Annahme ist, dass alle Erfahrungen im Gehirn in einem individuellen Zusammenhang abgespeichert werden.

Je nach Situation, z.B. wo/ wann/ mit wem/ mit welchen Folgen die Erfahrungen gemacht wurden, wurden Nervenzellen verknüpft, die entweder  Hormone für Wohlbefinden oder für Unwohlsein aktivieren.

Psychische Erkrankungen, unerwünschtes Verhalten oder überwältigende Gefühle werden dabei als Ergebnis einer Vielzahl ungünstiger Lebenserfahrungen angesehen werden, die dazu geführt haben, dass Nervenzellen sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise verknüpft haben.

Da allgemein bekannt ist, dass das Gehirn plastisch ist, geht man in der Neuropsychotherapie davon aus, vorhandene neuronalen Strukturen durch Initiierung neuer Erfahrungen, wieder verändern zu können.

Durch bestimmte Anwendungen/ Übungen während der Therapie (damit sind auch Gedankenübungen, Gespräche oder Neurofeedback gemeint) können Lern- und Entwicklungsprozessen angeregt werden, die zur Umstrukturierung des Gehirns und somit zur Veränderung der Gefühle, der Stimmung oder des Verhaltens führen.

Neuropsychotherapie ist die Kombination von Gesprächstherapie und  Verhaltenstherapie unter Nutzung von z.B. Gesprächen, Hypnose und/ oder Neurofeedback.

Wir setzen Neuropsychotherapie bei allen Störungsbildern ein.

Angststörungen

Bei Angststörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen gehen wir in Anlehnung an die Neuropsychotherapie davon aus, dass jede Angst ihren Ursprung in einem Erlebnis (was auch ein gesprochenes Wort sein kann) hat.

Mittels gezielten Gesprächstechniken, gerne in Hypnose, suchen wir zunächst nach dem Ursprung. Manchmal ist dieser mittels (un)bewusster Amnesie verborgen. Tief im Unterbewussten ist der Ursprung der Angst meist zu finden.

In einem weiteren Schritt werden sowohl mittels hypnotischer Übungen und/ oder Modulen aus der Verhaltenstherapie alte Wunden und Verletzungen bearbeitet und neue Verhaltensmuster erarbeitet bzw. im Unterbewussten integriert.

In einigen Fällen, was wir individuell mit Ihnen abstimmen, ist es ratsamer, zunächst im Hier und Jetzt neue Verhaltensweise einzuüben bzw. das Gehirn zur Ruhe zu bringen, bevor der Ursprung der Angststörung gesucht und verarbeitet werden kann.

Zu den Angststörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen zählen beispielsweise

… Die generalisierte Angststörung – Die Patienten haben vor allem Möglichen Angst, sind ständig ängstlich.

… Die Panikstörung – Plötzlich überkommt die Patienten völlig Angst mit z.B. Herzrasen, Schweißausbrüchen, Weinen, „Ausrasten“. Sie sind völlig unkontrolliert und befürchten z.B. gerade einen Herzinfarkt zu erleiden.

… Die Phobie … Die starken Ängste vor Etwas (z.B. vor der Dunkelheit, dem Fliegen, der Spinne) werden vom Patienten selbst als unbegründet beschrieben, können aber nicht verhindert werden.

… Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) – Zu einer PTSB kann es immer dann kommen, wenn ein Erlebnis zu  emotional aufreibend (und/ oder belastend) empfunden wird.

Für die Behandlung von Phobien wird das systematische Desensibilisieren angewandt, wofür ca. 6 Sitzungen nötig sind. Die Wirkung der systematischen Desensibilisierung wird mittels EEG überwacht, da ein EEG eines Phobikers andere Ausschläge aufweist, als ein EEG eines nicht an einer Phobie Erkrankten.

Psycho-Neuro-Immunologie - Ein Teilgebiet der Neuropsychotherapie

Das Gehirn steuert den gesamten Körper. Doch was heißt das genau?

Die Wechselwirkung zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem werden im Wissenschaftsgebiet der Psychoneuroimmunologie zusammengefasst.

Kurz ausgedrückt: Wahrnehmungen werden über Nerven in elektrische Impulse umgewandelt und zum Gehirn leitet (= Nervensystem).

Dort werden die Impulse mit bereits aus alten Erfahrungen abgespeicherten neuronalen Verknüpfungen verglichen und aktivieren entsprechend passende Nervenzellen (= Psyche).

Diese individuellen Nervenverknüpfungen führen zur Aktivierung von Hormonausschüttungen, die das Immunsystem anregen (= Immunologie).

Mit diesem Ansatz ist es möglich, Erklärungen zu finden, weshalb sich psychologische und psychotherapeutische Prozesse auf körperliche Funktionen auswirken.

Das Gehirn steuert den gesamten Körper. Doch was heißt das genau?

Die Wechselwirkung zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem werden im Wissenschaftsgebiet der Psychoneuroimmunologie zusammengefasst.

Kurz ausgedrückt: Wahrnehmungen werden über Nerven in elektrische Impulse umgewandelt und zum Gehirn leitet (= Nervensystem).

Dort werden die Impulse mit bereits aus alten Erfahrungen abgespeicherten neuronalen Verknüpfungen verglichen und aktivieren entsprechend passende Nervenzellen (= Psyche).

Diese individuellen Nervenverknüpfungen führen zur Aktivierung von Hormonausschüttungen, die das Immunsystem anregen (= Immunologie).

Mit diesem Ansatz ist es möglich, Erklärungen zu finden, weshalb sich psychologische und psychotherapeutische Prozesse auf körperliche Funktionen auswirken.

Mögliche Einsatzgebiete der Psycho-Neuro-Immunologie

Verdauungsprobleme

Herz-Kreislauf-Probleme

Schuppenflechte

Allergien