Zerndorf und Friedrichshain
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Neuropsychotherapie

Was ist Neuro-Psycho-Therapie?

Die Neuropsychotherapie beschreibt eine Therapie, deren Grundannahme es ist, dass das Gehirn den gesamten Körper, die Gefühle, die Stimmungen und das Verhalten steuert.

Erkenntnisse der Neurowissenschaften werden mit Anwendungen/ Übungen aus der Psychotherapie vereint.

Die grundlegende Annahme ist, dass alle Erfahrungen im Gehirn in einem individuellen Zusammenhang abgespeichert werden.

Je nach Situation, z.B. wo/ wann/ mit wem/ mit welchen Folgen die Erfahrungen gemacht wurden, wurden Nervenzellen verknüpft, die entweder  Hormone für Wohlbefinden oder für Unwohlsein aktivieren.

Psychische Erkrankungen, unerwünschtes Verhalten oder überwältigende Gefühle werden dabei als Ergebnis einer Vielzahl ungünstiger Lebenserfahrungen angesehen werden, die dazu geführt haben, dass Nervenzellen sich auf eine ganz bestimmte Art und Weise verknüpft haben.

Da allgemein bekannt ist, dass das Gehirn plastisch ist, geht man in der Neuropsychotherapie davon aus, vorhandene neuronalen Strukturen durch Initiierung neuer Erfahrungen, wieder verändern zu können.

Durch bestimmte Anwendungen/ Übungen während der Therapie (damit sind auch Gedankenübungen, Gespräche oder Neurofeedback gemeint) können Lern- und Entwicklungsprozessen angeregt werden, die zur Umstrukturierung des Gehirns und somit zur Veränderung der Gefühle, der Stimmung oder des Verhaltens führen.

Neuropsychotherapie ist die Kombination von Gesprächstherapie und  Verhaltenstherapie unter Nutzung von z.B. Gesprächen, Hypnose und/ oder Neurofeedback.

Wir setzen Neuropsychotherapie bei allen Störungsbildern ein.

Psycho-Neuro-Immunologie - Ein Teilgebiet der Neuropsychotherapie

Das Gehirn steuert den gesamten Körper. Doch was heißt das genau?

Die Wechselwirkung zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem werden im Wissenschaftsgebiet der Psychoneuroimmunologie zusammengefasst.

Kurz ausgedrückt: Wahrnehmungen werden über Nerven in elektrische Impulse umgewandelt und zum Gehirn leitet (= Nervensystem).

Dort werden die Impulse mit bereits aus alten Erfahrungen abgespeicherten neuronalen Verknüpfungen verglichen und aktivieren entsprechend passende Nervenzellen (= Psyche).

Diese individuellen Nervenverknüpfungen führen zur Aktivierung von Hormonausschüttungen, die das Immunsystem anregen (= Immunologie).

Mit diesem Ansatz ist es möglich, Erklärungen zu finden, weshalb sich psychologische und psychotherapeutische Prozesse auf körperliche Funktionen auswirken.

Mögliche Einsatzgebiete der Psycho-Neuro-Immunologie

Verdauungsprobleme

Herz-Kreislauf-Probleme

Schuppenflechte

Allergien