Wissen verständlich erklärt

Glossar Psychotherapie, Stress & Neuro-Resilienz

Was bedeuten EMDR, Hypnose, Neurofeedback oder chronischer Stress? Hier finden Sie sachliche Erklärungen zu Begriffen aus der psychotherapeutischen Praxis, verständlich und ohne Heilungsversprechen.

Die Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Diagnostik oder Beratung.

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01

Stress & Erschöpfung

Stress

Stress bezeichnet die körperliche und psychische Reaktion auf Anforderungen, die als herausfordernd oder belastend erlebt werden. Kurzfristiger Stress ist nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich.

Einordnung: Wie stark Stress belastet, hängt unter anderem von Dauer, Erholung und persönlichen Ressourcen ab.

Chronischer Stress

Chronischer Stress beschreibt eine länger andauernde Belastung, bei der ausreichende Erholungsphasen fehlen können.

Einordnung: Bei anhaltenden Beschwerden kann eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung sinnvoll sein.

Erschöpfung

Erschöpfung ist das Gefühl verminderter körperlicher oder geistiger Energie. Sie kann viele Ursachen haben und ist für sich genommen keine eindeutige Diagnose.

Einordnung: Neue, ausgeprägte oder länger anhaltende Erschöpfung sollte medizinisch abgeklärt werden.

Burnout

Burnout bezeichnet nach ICD-11 ein berufliches Phänomen infolge chronischen, nicht erfolgreich bewältigten Arbeitsstresses. Es ist dort keine eigenständige medizinische Krankheit.

Einordnung: Ähnliche Beschwerden können auch bei anderen Erkrankungen auftreten.

Regeneration

Regeneration bezeichnet Prozesse der Erholung nach körperlicher oder psychischer Beanspruchung.

Einordnung: Schlaf, Pausen und individuelle Entlastung können dabei eine Rolle spielen.

Stressregulation

Stressregulation meint den Umgang mit körperlichen, emotionalen und gedanklichen Reaktionen auf Belastung.

Einordnung: Dazu können Selbstbeobachtung, Pausen und passende Bewältigungsstrategien gehören.

Resilienz

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen und sich an schwierige Lebenssituationen anzupassen.

Einordnung: Resilienz bedeutet nicht, jede Belastung ohne Unterstützung aushalten zu müssen.

Mental Load

Mental Load ist die oft wenig sichtbare Denkarbeit des Planens, Erinnerns und Organisierens von Aufgaben.

Einordnung: In Familien kann neben der praktischen Arbeit auch die dauernde Verantwortung für Termine und Abläufe belasten.

Gedankenkarussell

Mit Gedankenkarussell ist umgangssprachlich wiederholtes, schwer zu unterbrechendes Nachdenken gemeint.

Einordnung: Das kann besonders abends als belastend erlebt werden.

Innere Unruhe

Innere Unruhe bezeichnet ein subjektives Gefühl von Anspannung, Getriebenheit oder fehlender Ruhe.

Einordnung: Sie kann verschiedene psychische und körperliche Ursachen haben.

Schlafprobleme

Schlafprobleme umfassen beispielsweise Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen oder nicht erholsamen Schlaf.

Einordnung: Halten Beschwerden an, ist eine fachliche Abklärung sinnvoll.

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge bedeutet, eigene Bedürfnisse, Grenzen und Erholungszeiten bewusst wahrzunehmen und zu berücksichtigen.

Einordnung: Sie ersetzt keine erforderliche Behandlung.

Akuter Stress

Akuter Stress ist eine zeitlich begrenzte Reaktion auf eine konkrete Anforderung.

Einordnung: Die Reaktion kann nachlassen, wenn die Situation vorüber ist.

Stressoren

Stressoren sind innere oder äußere Bedingungen, die eine Stressreaktion auslösen können.

Einordnung: Beispiele sind Zeitdruck, Konflikte oder hohe eigene Ansprüche.

Stressreaktion

Eine Stressreaktion umfasst körperliche, gedankliche und emotionale Veränderungen bei wahrgenommener Belastung.

Einordnung: Herzschlag, Aufmerksamkeit und Muskelspannung können sich verändern.

Sympathikus

Der Sympathikus ist ein Teil des autonomen Nervensystems und beteiligt sich an der Aktivierung des Körpers.

Einordnung: Er ist nicht grundsätzlich schädlich, sondern erfüllt wichtige Anpassungsfunktionen.

Parasympathikus

Der Parasympathikus ist ein Teil des autonomen Nervensystems und an Ruhe- und Verdauungsprozessen beteiligt.

Einordnung: Aktivierung und Erholung werden durch mehrere miteinander verbundene Systeme reguliert.

Autonomes Nervensystem

Das autonome Nervensystem steuert viele unwillkürliche Körperfunktionen, darunter Kreislauf und Verdauung.

Einordnung: Seine Vorgänge lassen sich nicht auf einen einzigen Messwert reduzieren.

Cortisol

Cortisol ist ein Hormon, das unter anderem an Stoffwechsel und Stressreaktionen beteiligt ist.

Einordnung: Ein einzelner Cortisolwert beweist weder Burnout noch chronischen Stress.

Emotionale Erschöpfung

Emotionale Erschöpfung beschreibt das Gefühl, innerlich ausgelaugt und emotional wenig belastbar zu sein.

Einordnung: Sie kann bei verschiedenen Belastungen und Erkrankungen auftreten.

Mentale Erschöpfung

Mentale Erschöpfung bezeichnet subjektiv verminderte geistige Energie nach anhaltender Beanspruchung.

Einordnung: Konzentrationsprobleme haben viele mögliche Ursachen.

Nicht erholsamer Schlaf

Nicht erholsamer Schlaf bedeutet, sich trotz ausreichender Schlafdauer nicht ausgeruht zu fühlen.

Einordnung: Bei längerem Bestehen sollten auch körperliche Ursachen geprüft werden.

Schlafqualität

Schlafqualität beschreibt, wie erholsam Schlaf erlebt wird, einschließlich Ein- und Durchschlafen.

Einordnung: Die Schlafdauer allein sagt nicht alles über Erholung aus.

Daueranspannung

Daueranspannung ist ein anhaltendes subjektives Gefühl körperlicher oder innerer Spannung.

Einordnung: Sie kann mit Stress zusammenhängen, ist aber keine eigenständige Diagnose.

Übererregung

Übererregung bezeichnet einen Zustand erhöhter Wachsamkeit und Aktivierung.

Einordnung: Je nach Kontext kann sie mit Schlafproblemen oder Reizbarkeit einhergehen.

Erholungsfähigkeit

Erholungsfähigkeit beschreibt, inwieweit nach Belastung wieder ein als ausreichend empfundenes Erholungsniveau erreicht wird.

Einordnung: Sie hängt auch von Schlaf, Gesundheit und Lebensbedingungen ab.

Belastungsgrenze

Belastungsgrenze ist eine alltagssprachliche Bezeichnung für den Punkt, an dem Anforderungen als nicht mehr gut bewältigbar erlebt werden.

Einordnung: Diese Grenze ist individuell und verändert sich mit den Umständen.

Care-Arbeit

Care-Arbeit umfasst die Betreuung, Versorgung und Unterstützung anderer Menschen.

Einordnung: Ungleich verteilte Care-Arbeit kann die eigene Erholungszeit einschränken.

Rollenkonflikt

Ein Rollenkonflikt entsteht, wenn Erwartungen aus verschiedenen Lebensbereichen schwer miteinander vereinbar sind.

Einordnung: Beispielsweise können Beruf und familiäre Sorgearbeit kollidieren.

Berufliche Überlastung

Berufliche Überlastung bezeichnet eine als dauerhaft zu hoch erlebte Beanspruchung im Arbeitskontext.

Einordnung: Arbeitsbedingungen und individuelle Ressourcen sollten gemeinsam betrachtet werden.

02

Psychotherapie & Begleitung

Psychotherapie

Psychotherapie ist die Behandlung psychischer Beschwerden und Störungen mit psychologischen Verfahren. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.

Einordnung: In der Praxis wird die Eignung eines Vorgehens im Gespräch geklärt.

Privatpraxis für Psychotherapie

Eine Privatpraxis bietet psychotherapeutische Leistungen außerhalb der regulären vertragspsychotherapeutischen Versorgung an.

Einordnung: Kosten und mögliche Erstattungen sollten vorab geklärt werden.

Anamnese

Die Anamnese ist das strukturierte Erfragen von Beschwerden, Lebensumständen und relevanter Vorgeschichte.

Einordnung: Sie dient der fachlichen Einordnung und der Planung weiterer Schritte.

Verhaltenstherapeutische Ansätze

Verhaltenstherapeutische Ansätze betrachten Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten.

Einordnung: Ziel kann sein, belastende Muster besser zu verstehen und andere Handlungsweisen zu erproben.

EMDR

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Es ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das unter anderem bei bestimmten traumabezogenen Beschwerden eingesetzt wird.

Einordnung: Ob EMDR geeignet ist, hängt von Indikation, Stabilität und fachlicher Einschätzung ab.

Hypnose

Hypnose bezeichnet einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, der therapeutisch begleitet werden kann.

Einordnung: Hypnose ist keine Garantie für eine bestimmte Veränderung und bedeutet nicht, willenlos zu sein.

Hypnotherapie

Hypnotherapie nutzt hypnotische und imaginative Verfahren innerhalb eines therapeutischen Rahmens.

Einordnung: Sie kommt nicht für jede Person oder jedes Anliegen gleichermaßen infrage.

Ressourcenorientierung

Ressourcenorientierung richtet den Blick auf vorhandene Fähigkeiten, Erfahrungen und unterstützende Bedingungen.

Einordnung: In Gesprächen können persönliche Stärken und hilfreiche Gewohnheiten berücksichtigt werden.

Selbstwert

Selbstwert beschreibt, wie eine Person den eigenen Wert einschätzt und erlebt.

Einordnung: Belastende Selbstbewertungen können Thema psychotherapeutischer Gespräche sein.

Lebenskrise

Eine Lebenskrise ist eine Phase, in der bisherige Bewältigungsweisen als unzureichend erlebt werden.

Einordnung: Trennung, Verlust oder berufliche Veränderungen können Auslöser sein.

Depressive Verstimmung

Depressive Verstimmung beschreibt eine gedrückte Stimmung, die unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen haben kann.

Einordnung: Sie ist nicht mit der Diagnose einer depressiven Episode gleichzusetzen.

Angst

Angst ist eine normale emotionale Reaktion auf wahrgenommene Bedrohung.

Einordnung: Wird Angst anhaltend oder stark einschränkend, kann eine diagnostische Abklärung wichtig sein.

Traumatische Erfahrung

Eine traumatische Erfahrung ist ein Ereignis, das als extrem bedrohlich oder überwältigend erlebt werden kann.

Einordnung: Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer Traumafolgestörung.

Trauer

Trauer ist eine individuelle Reaktion auf Verlust und kann mit sehr unterschiedlichen Gefühlen einhergehen.

Einordnung: Trauer ist nicht automatisch eine psychische Erkrankung.

Grübeln

Grübeln ist wiederholtes, häufig wenig lösungsorientiertes Nachdenken über Probleme oder belastende Erfahrungen.

Einordnung: Es kann sich von konkreter Problemlösung unterscheiden.

Perfektionismus

Perfektionismus beschreibt sehr hohe Ansprüche an die eigene Leistung oder Fehlerfreiheit.

Einordnung: Belastend kann insbesondere die Angst vor Fehlern werden.

Innere Antreiber

Innere Antreiber sind verinnerlichte Regeln wie „Ich muss immer stark sein“.

Einordnung: In der Therapie können solche Muster reflektiert werden.

Glaubenssätze

Glaubenssätze sind grundlegende Annahmen über sich selbst, andere Menschen oder die Welt.

Einordnung: Sie können hilfreich oder einschränkend sein.

Selbstkritik

Selbstkritik bezeichnet die Bewertung des eigenen Handelns oder der eigenen Person.

Einordnung: Sehr abwertende Selbstkritik kann psychisch belasten.

Emotionsregulation

Emotionsregulation beschreibt Prozesse, mit denen Menschen Gefühle wahrnehmen und beeinflussen.

Einordnung: Es geht nicht darum, unangenehme Gefühle vollständig zu unterdrücken.

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit ist die Überzeugung, Anforderungen durch eigenes Handeln beeinflussen zu können.

Einordnung: Sie ist keine Garantie, schwierige Situationen allein bewältigen zu können.

Psychoedukation

Psychoedukation ist die verständliche Vermittlung von Wissen über psychische Beschwerden und mögliche Umgangsweisen.

Einordnung: Sie kann Bestandteil einer psychotherapeutischen Behandlung sein.

Therapeutische Beziehung

Die therapeutische Beziehung beschreibt die professionelle Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen behandelnder und behandelter Person.

Einordnung: Ziele, Grenzen und Vorgehen sollten gemeinsam geklärt werden.

Stabilisierung

Stabilisierung umfasst Maßnahmen, die Sicherheit, Orientierung und Umgang mit Belastung unterstützen sollen.

Einordnung: Bei traumabezogenen Beschwerden kann sie vor weiteren Schritten wichtig sein.

Systemische Perspektive

Eine systemische Perspektive betrachtet Menschen auch im Zusammenhang mit Beziehungen und Lebensbedingungen.

Einordnung: Dabei werden Wechselwirkungen statt nur einzelne Eigenschaften betrachtet.

Integrative Psychotherapie

Integrative Psychotherapie verbindet je nach Konzept unterschiedliche therapeutische Perspektiven.

Einordnung: Die Auswahl von Methoden sollte begründet und individuell passend sein.

Ressourcenaktivierung

Ressourcenaktivierung meint das bewusste Einbeziehen persönlicher Stärken und hilfreicher Erfahrungen.

Einordnung: Ressourcenarbeit ersetzt nicht automatisch die Bearbeitung belastender Themen.

Biografiearbeit

Biografiearbeit beschäftigt sich mit prägenden Erfahrungen und deren Bedeutung für das gegenwärtige Erleben.

Einordnung: Nicht jede frühere Erfahrung muss im Detail aufgearbeitet werden.

Trauerverarbeitung

Trauerverarbeitung bezeichnet individuelle Prozesse im Umgang mit Verlust.

Einordnung: Trauer verläuft nicht bei allen Menschen in denselben Phasen.

Panikattacke

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst oder starken Unbehagens mit körperlichen Symptomen.

Einordnung: Neu auftretende Brustschmerzen oder Atemnot müssen gegebenenfalls akut medizinisch abgeklärt werden.

Vermeidungsverhalten

Vermeidungsverhalten bezeichnet das Meiden von Situationen oder Gedanken, die als bedrohlich erlebt werden.

Einordnung: Kurzfristige Entlastung kann längerfristig Einschränkungen verstärken.

Psychosomatische Beschwerden

Psychosomatische Beschwerden betreffen Wechselwirkungen zwischen körperlichen und psychischen Faktoren.

Einordnung: Der Begriff bedeutet nicht, dass Symptome eingebildet sind; körperliche Abklärung kann nötig sein.

Antriebslosigkeit

Antriebslosigkeit beschreibt Schwierigkeiten, Aktivitäten zu beginnen oder fortzusetzen.

Einordnung: Sie kann bei psychischen und körperlichen Erkrankungen vorkommen.

Imagination

Imagination ist das bewusste Vorstellen innerer Bilder oder Situationen.

Einordnung: Sie kann in verschiedenen therapeutischen Verfahren eingesetzt werden.

Trance

Trance bezeichnet einen Zustand veränderter oder fokussierter Aufmerksamkeit.

Einordnung: Eine hypnotische Trance bedeutet nicht automatisch Kontrollverlust.

Suggestion

Suggestion ist eine sprachliche oder bildhafte Anregung, die Wahrnehmung oder Erleben beeinflussen kann.

Einordnung: Wirkungen sind individuell verschieden und nicht garantiert.

Selbsthypnose

Selbsthypnose ist die eigenständige Anwendung hypnotischer Aufmerksamkeits- und Vorstellungsübungen.

Einordnung: Sie ersetzt bei behandlungsbedürftigen Beschwerden keine fachliche Abklärung.

Bilaterale Stimulation

Bilaterale Stimulation bezeichnet abwechselnde Reize auf beiden Körperseiten, etwa Augenbewegungen bei EMDR.

Einordnung: Sie ist ein Bestandteil bestimmter EMDR-Protokolle und keine eigenständige Erfolgsgarantie.

Belastende Erinnerung

Eine belastende Erinnerung ist die Erinnerung an ein Ereignis, das mit unangenehmen Gefühlen verbunden ist.

Einordnung: Nicht jede belastende Erinnerung ist ein Trauma.

NLP

Neurolinguistisches Programmieren (NLP) umfasst verschiedene Kommunikations- und Veränderungstechniken.

Einordnung: Die wissenschaftliche Evidenz für spezifische therapeutische Wirksamkeitsbehauptungen ist begrenzt.

03

Neurofeedback & Neuro-Resilienz

Nervensystem

Das Nervensystem verarbeitet Informationen und ist an Wahrnehmung, Bewegung und der Regulation zahlreicher Körperfunktionen beteiligt.

Einordnung: Stressreaktionen betreffen unter anderem das autonome Nervensystem.

Autonomes Nervensystem

Das autonome Nervensystem reguliert viele unwillkürliche Körperfunktionen, etwa Herzfrequenz und Verdauung.

Einordnung: Seine Aktivität verändert sich situationsabhängig.

Selbstregulation

Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, Aufmerksamkeit, Gefühle und Verhalten situationsangemessen zu beeinflussen.

Einordnung: Diese Fähigkeit ist nicht jederzeit gleich verfügbar.

EEG

EEG steht für Elektroenzephalografie. Dabei wird elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden an der Kopfhaut aufgezeichnet.

Einordnung: Die Aussagekraft hängt von Messverfahren und Fragestellung ab.

Neurofeedback

Neurofeedback ist ein Verfahren, bei dem ausgewählte EEG-Signale in Echtzeit rückgemeldet werden.

Einordnung: Es ist keine elektrische Hirnstimulation. Die Evidenz unterscheidet sich je nach Anwendungsgebiet.

Neuro-Resilienz

Neuro-Resilienz ist auf dieser Website die Bezeichnung für ein strukturiertes Begleitangebot bei Stress und Erschöpfung.

Einordnung: Der Begriff ist keine eigenständige medizinische Diagnose und kein allgemein standardisiertes Therapieverfahren.

Neuro-Psycho-Modulation (NPM)

Neuro-Psycho-Modulation ist die auf dieser Website verwendete Bezeichnung für die Verbindung psychotherapeutischer und neurophysiologischer Perspektiven.

Einordnung: Die Bezeichnung allein belegt keine eigenständige wissenschaftlich validierte Methode.

Audiohypnose

Eine Audiohypnose ist eine aufgezeichnete Anleitung mit hypnotischen oder imaginativen Elementen.

Einordnung: Sie kann als ergänzendes Übungsangebot dienen, ersetzt aber keine notwendige Behandlung.

Transferwoche

Eine Transferwoche ist eine Phase, in der zuvor besprochene Übungen und Strategien im Alltag erprobt werden.

Einordnung: Im achtwöchigen Programm finden in diesen Wochen keine zusätzlichen persönlichen Sitzungen statt.

Neuroplastizität

Neuroplastizität bezeichnet die Fähigkeit des Nervensystems, sich durch Erfahrungen und Lernen zu verändern.

Einordnung: Daraus lässt sich kein bestimmter Behandlungserfolg für eine einzelne Methode ableiten.

Aktivierung

Aktivierung beschreibt einen Zustand erhöhter körperlicher oder geistiger Bereitschaft.

Einordnung: Sie ist im Alltag normal und nicht grundsätzlich problematisch.

Entspannung

Entspannung bezeichnet einen Zustand verminderter subjektiver Anspannung.

Einordnung: Was Menschen als entspannend erleben, ist individuell verschieden.

Alpha-Wellen

Alpha-Wellen bezeichnen einen EEG-Frequenzbereich, der häufig bei entspannter Wachheit beobachtet wird.

Einordnung: Alpha-Aktivität ist kein alleiniger Nachweis von Entspannung.

Beta-Wellen

Beta-Wellen bezeichnen schnellere EEG-Aktivität, die unter anderem bei Aufmerksamkeit vorkommt.

Einordnung: Beta-Aktivität ist nicht grundsätzlich problematisch.

Theta-Wellen

Theta-Wellen bezeichnen einen langsameren EEG-Frequenzbereich, der in unterschiedlichen Zuständen auftreten kann.

Einordnung: Die Bedeutung hängt unter anderem von Alter, Messort und Situation ab.

HiBeta

HiBeta bezeichnet in manchen Neurofeedback-Systemen einen höheren Beta-Frequenzbereich.

Einordnung: Ein hoher Wert allein erlaubt keine Stressdiagnose.

Gehirnwellen

Gehirnwellen sind rhythmische Anteile der mittels EEG gemessenen elektrischen Aktivität.

Einordnung: Ihre Einordnung erfordert Kontext und geeignete Messbedingungen.

EEG-Elektroden

EEG-Elektroden sind Sensoren an der Kopfhaut, mit denen elektrische Spannungsunterschiede gemessen werden.

Einordnung: Bei üblichem EEG-Neurofeedback geben sie selbst keinen Strom an das Gehirn ab.

Feedbacktraining

Feedbacktraining nutzt eine Rückmeldung über gemessene Vorgänge, um Lernprozesse zu ermöglichen.

Einordnung: Beim Neurofeedback werden ausgewählte EEG-Signale zurückgemeldet.

Trainingsprotokoll

Ein Trainingsprotokoll beschreibt die Auswahl und Rückmeldung bestimmter Signale während eines Neurofeedback-Trainings.

Einordnung: Die Auswahl sollte nachvollziehbar und auf das individuelle Anliegen abgestimmt sein.

EEG-Ausgangsmessung

Eine EEG-Ausgangsmessung erfasst ausgewählte elektrische Aktivität zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Einordnung: Sie ersetzt keine neurologische oder psychiatrische Diagnostik.

EEG-Verlaufsmessung

Eine EEG-Verlaufsmessung erfasst EEG-Daten zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Einordnung: Veränderungen einzelner Werte belegen für sich keinen Therapieerfolg.

Selbstregulation

Selbstregulation ist die Fähigkeit, Aufmerksamkeit, Verhalten und innere Zustände situationsangemessen zu beeinflussen.

Einordnung: Sie ist kein dauerhaft entspannter Zustand.

Aktivierungsniveau

Das Aktivierungsniveau beschreibt den Grad körperlicher oder mentaler Wachheit und Bereitschaft.

Einordnung: Ein passendes Niveau hängt von der jeweiligen Situation ab.

Alltagstransfer

Alltagstransfer meint das Erproben von Übungen oder Einsichten außerhalb der Sitzung.

Einordnung: Entscheidend ist die persönliche Alltagserfahrung, nicht nur ein Messwert.

Resilienzfaktoren

Resilienzfaktoren sind Bedingungen, die bei der Bewältigung von Belastungen unterstützen können.

Einordnung: Dazu können soziale Unterstützung und verfügbare Handlungsspielräume zählen.

04

Praxis & Orientierung

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie besitzt eine auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkte Heilpraktikererlaubnis.

Einordnung: Die Erlaubnis ist von einer Approbation als psychologische Psychotherapeutin zu unterscheiden.

Kennenlerngespräch

Ein Kennenlerngespräch dient dazu, das Anliegen kurz zu besprechen und organisatorische Fragen zu klären.

Einordnung: Auf dieser Website wird ein kostenloses, unverbindliches Gespräch von 15 Minuten angeboten.

Selbstzahler

Selbstzahler übernehmen die Kosten einer Leistung zunächst selbst.

Einordnung: Ob eine Versicherung etwas erstattet, hängt vom individuellen Vertrag ab.

Behandlungsindikation

Eine Behandlungsindikation beschreibt die fachlich begründete Eignung einer Behandlung für eine bestimmte Situation.

Einordnung: Nicht jedes Verfahren passt zu jedem Beschwerdebild.

Abgrenzung zur ärztlichen Diagnostik

Psychotherapeutische Angebote ersetzen keine notwendige ärztliche Untersuchung körperlicher Ursachen.

Einordnung: Insbesondere bei anhaltender Erschöpfung oder neu auftretenden Beschwerden kann eine medizinische Abklärung wichtig sein.

Erstgespräch

Das Erstgespräch dient der ausführlicheren Klärung von Anliegen, Vorgeschichte und möglichem Vorgehen.

Einordnung: Es unterscheidet sich vom kurzen unverbindlichen Kennenlernen.

Behandlungsplan

Ein Behandlungsplan beschreibt vereinbarte Ziele und mögliche therapeutische Schritte.

Einordnung: Er kann im Verlauf angepasst werden.

Schweigepflicht

Schweigepflicht bedeutet, dass vertrauliche Informationen grundsätzlich geschützt werden müssen.

Einordnung: Gesetzliche Ausnahmen und Einwilligungen sind gesondert zu beachten.

Psychotherapie und Coaching

Psychotherapie behandelt psychische Beschwerden mit Krankheitswert; Coaching befasst sich typischerweise mit nicht krankheitsbezogenen Entwicklungszielen.

Einordnung: Die Abgrenzung richtet sich nach dem konkreten Anliegen und Befund.

Indikation

Indikation bezeichnet die fachliche Begründung, warum eine bestimmte Behandlung in Betracht kommt.

Einordnung: Nicht jede Methode ist für jedes Anliegen geeignet.

Kontraindikation

Kontraindikation bezeichnet einen Umstand, der gegen eine bestimmte Maßnahme sprechen kann.

Einordnung: Mögliche Risiken und Alternativen gehören zur individuellen Prüfung.

Differenzialdiagnostik

Differenzialdiagnostik dient der Unterscheidung verschiedener möglicher Ursachen ähnlicher Beschwerden.

Einordnung: Bei Erschöpfung können psychische und körperliche Ursachen zu prüfen sein.

Ärztliche Abklärung

Ärztliche Abklärung ist die medizinische Untersuchung möglicher körperlicher Ursachen von Beschwerden.

Einordnung: Sie kann vor oder parallel zu psychotherapeutischer Begleitung erforderlich sein.

Private Krankenversicherung

Eine private Krankenversicherung kann Kosten je nach Vertrag und Tarif übernehmen.

Einordnung: Eine Erstattung für heilpraktische Psychotherapie ist nicht automatisch gegeben.

Therapieziele

Therapieziele sind gemeinsam formulierte Veränderungen, die in der Behandlung angestrebt werden.

Einordnung: Sie sollten realistisch sein und können überprüft werden.

Häufige Fragen

Ist Burnout eine eigenständige Krankheit?

In der ICD-11 wird Burnout als berufliches Phänomen eingeordnet, nicht als eigenständige medizinische Krankheit. Beschwerden sollten individuell abgeklärt werden.

Kann ein EEG eine psychische Erkrankung feststellen?

Ein EEG zeichnet elektrische Gehirnaktivität auf. Die begleitenden EEG-Messungen im beschriebenen Praxisangebot dienen nicht der Diagnose oder dem Ausschluss psychischer oder neurologischer Erkrankungen.

Wirkt Hypnose bei jedem Menschen gleich?

Nein. Erfahrungen und Reaktionen auf Hypnose unterscheiden sich. Ob hypnotische Verfahren geeignet sind, muss individuell beurteilt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Neurofeedback und Hirnstimulation?

Beim EEG-basierten Neurofeedback werden gemessene Signale zurückgemeldet. Die Messelektroden stimulieren das Gehirn nicht elektrisch.

Weiterführende Informationen

Lesen Sie mehr über die Arbeitsweise und Schwerpunkte meiner Privatpraxis in Königs Wusterhausen, Ortsteil Zernsdorf.

Psychotherapie · Neuro-Resilienz · Neurofeedback · Burnout und Erschöpfung · Mental Load bei Eltern

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Ein Kennenlerngespräch dient der ersten Orientierung und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Untersuchung.

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