Psychotherapie
Psychotherapie ist die Behandlung psychischer Beschwerden und Störungen mit psychologischen Verfahren. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.
Einordnung: In der Praxis wird die Eignung eines Vorgehens im Gespräch geklärt.
Privatpraxis für Psychotherapie
Eine Privatpraxis bietet psychotherapeutische Leistungen außerhalb der regulären vertragspsychotherapeutischen Versorgung an.
Einordnung: Kosten und mögliche Erstattungen sollten vorab geklärt werden.
Anamnese
Die Anamnese ist das strukturierte Erfragen von Beschwerden, Lebensumständen und relevanter Vorgeschichte.
Einordnung: Sie dient der fachlichen Einordnung und der Planung weiterer Schritte.
Verhaltenstherapeutische Ansätze
Verhaltenstherapeutische Ansätze betrachten Zusammenhänge zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten.
Einordnung: Ziel kann sein, belastende Muster besser zu verstehen und andere Handlungsweisen zu erproben.
EMDR
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Es ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das unter anderem bei bestimmten traumabezogenen Beschwerden eingesetzt wird.
Einordnung: Ob EMDR geeignet ist, hängt von Indikation, Stabilität und fachlicher Einschätzung ab.
Hypnose
Hypnose bezeichnet einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, der therapeutisch begleitet werden kann.
Einordnung: Hypnose ist keine Garantie für eine bestimmte Veränderung und bedeutet nicht, willenlos zu sein.
Hypnotherapie
Hypnotherapie nutzt hypnotische und imaginative Verfahren innerhalb eines therapeutischen Rahmens.
Einordnung: Sie kommt nicht für jede Person oder jedes Anliegen gleichermaßen infrage.
Ressourcenorientierung
Ressourcenorientierung richtet den Blick auf vorhandene Fähigkeiten, Erfahrungen und unterstützende Bedingungen.
Einordnung: In Gesprächen können persönliche Stärken und hilfreiche Gewohnheiten berücksichtigt werden.
Selbstwert
Selbstwert beschreibt, wie eine Person den eigenen Wert einschätzt und erlebt.
Einordnung: Belastende Selbstbewertungen können Thema psychotherapeutischer Gespräche sein.
Lebenskrise
Eine Lebenskrise ist eine Phase, in der bisherige Bewältigungsweisen als unzureichend erlebt werden.
Einordnung: Trennung, Verlust oder berufliche Veränderungen können Auslöser sein.
Depressive Verstimmung
Depressive Verstimmung beschreibt eine gedrückte Stimmung, die unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen haben kann.
Einordnung: Sie ist nicht mit der Diagnose einer depressiven Episode gleichzusetzen.
Angst
Angst ist eine normale emotionale Reaktion auf wahrgenommene Bedrohung.
Einordnung: Wird Angst anhaltend oder stark einschränkend, kann eine diagnostische Abklärung wichtig sein.
Traumatische Erfahrung
Eine traumatische Erfahrung ist ein Ereignis, das als extrem bedrohlich oder überwältigend erlebt werden kann.
Einordnung: Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer Traumafolgestörung.
Trauer
Trauer ist eine individuelle Reaktion auf Verlust und kann mit sehr unterschiedlichen Gefühlen einhergehen.
Einordnung: Trauer ist nicht automatisch eine psychische Erkrankung.