Psychotherapie · Verhalten · Gespräch · Biografie · Trauma

Integrative Psychotherapie und Verhaltenstherapie Nicht eine Methode für jeden Menschen, sondern unterschiedliche therapeutische Perspektiven für unterschiedliche Situationen

Psychotherapie lässt sich in unterschiedliche therapeutische Schulen und Verfahren einteilen. Verhaltenstherapeutische, gesprächsorientierte, systemische, psychodynamische und traumaorientierte Ansätze betrachten psychische Belastungen aus unterschiedlichen Perspektiven.

In meiner Privatpraxis in Königs Wusterhausen arbeite ich integrativ. Das bedeutet: Ich orientiere mich nicht ausschließlich an einer einzigen therapeutischen Schule, sondern betrachte, welcher therapeutische Zugang für Ihr Anliegen und die jeweilige Phase des therapeutischen Prozesses geeignet erscheinen kann.

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Mein therapeutisches Verständnis

Menschen passen nicht in eine einzige Therapieschule

Manchmal hilft ein Gespräch. Manchmal müssen wir sehr konkret auf ein Verhalten schauen. Manchmal wird deutlich, dass ein heutiges Muster mit früheren Erfahrungen verbunden sein könnte.

Und manchmal steht zunächst etwas ganz anderes im Vordergrund: eine akute Belastung, eine traumatische Erfahrung, starke innere Anspannung oder die Frage, warum bestimmte Reaktionen immer wieder auftreten.

Deshalb muss aus meiner Sicht nicht jede therapeutische Sitzung gleich aussehen. Auch innerhalb eines Therapieprozesses kann sich der Schwerpunkt verändern.

Nicht die Therapieschule steht am Anfang, sondern die Frage, was Sie aktuell belastet, was wir verstehen möchten und welcher nächste therapeutische Schritt sinnvoll erscheinen kann.

Unterschiedliche Perspektiven

Was unterscheidet Verhalten, Gespräch, System und Biografie?

Die verschiedenen psychotherapeutischen Richtungen stellen unterschiedliche Fragen. Gerade darin kann ihr jeweiliger Wert liegen.

01

Verhaltenstherapeutische Perspektive

Verhaltenstherapeutische Ansätze richten den Blick besonders auf das heutige Erleben und Verhalten.

Welche Gedanken treten in einer bestimmten Situation auf? Wie bewerten Sie das Geschehen? Wie reagieren Sie? Welche Verhaltensweisen helfen kurzfristig, könnten eine Belastung langfristig jedoch möglicherweise aufrechterhalten?

Gemeinsam können alternative Gedanken, Reaktionen und Verhaltensmöglichkeiten entwickelt und im Alltag erprobt werden.

Der Schwerpunkt liegt häufig auf konkreten gegenwärtigen Zusammenhängen und Veränderungsmöglichkeiten.

02

Gesprächsorientierte Perspektive

Nicht jedes Thema braucht sofort eine Übung oder eine bestimmte Technik.

Im therapeutischen Gespräch können Gefühle, Bedürfnisse, innere Widersprüche, persönliche Werte und eigene Lösungsansätze deutlicher werden.

Dabei kann auch Raum entstehen, Erfahrungen zunächst zu sortieren und Worte für etwas zu finden, das bisher vielleicht nur schwer greifbar war.

Manchmal beginnt Veränderung damit, die eigene Situation genauer zu verstehen.

03

Systemische Perspektive

Menschen leben nicht isoliert. Partnerschaft, Familie, Beruf, Freundschaften, Rollen und Erwartungen können das eigene Erleben beeinflussen.

Eine systemische Perspektive betrachtet deshalb auch Wechselwirkungen: Was verändert sich, wenn eine Person anders reagiert? Welche Rollen haben sich entwickelt? Welche Erwartungen werden offen oder unausgesprochen aneinander gestellt?

Gerade bei Beziehungskonflikten, familiären Belastungen oder wiederkehrenden Rollenmustern kann diese Perspektive zusätzliche Zusammenhänge sichtbar machen.

Der Blick richtet sich nicht nur auf die einzelne Person, sondern auch auf relevante Beziehungen und Lebenskontexte.

04

Biografische und psychodynamische Perspektive

Manche heutigen Reaktionen werden verständlicher, wenn frühere Erfahrungen mitbetrachtet werden.

Welche Vorstellungen haben Sie über sich selbst entwickelt? Welche Beziehungserfahrungen haben Sie geprägt? Welche inneren Konflikte, Glaubenssätze oder Schutzstrategien könnten heute noch eine Rolle spielen?

Dabei geht es nicht darum, jedes heutige Problem auf die Kindheit zurückzuführen. Frühere Erfahrungen sind eine mögliche Perspektive unter mehreren.

Mehr über innere Blockaden und frühere Erfahrungen →
05

Traumaorientierte Perspektive

Belastende oder traumatische Erfahrungen können andere therapeutische Anforderungen stellen als alltägliche Konflikte oder klar umrissene Verhaltensmuster.

Je nach individueller Situation können Stabilisierung, Ressourcenarbeit und eine behutsame Auseinandersetzung mit belastenden Erfahrungen eine Rolle spielen.

EMDR kann dabei als strukturiertes psychotherapeutisches Verfahren infrage kommen.

Mehr über EMDR →
06

Neurobiologische Perspektive

Psychische Belastung wird häufig auch körperlich erlebt: Anspannung, Unruhe, Schlafprobleme, Erschöpfung oder das Gefühl, kaum abschalten zu können.

Deshalb kann ergänzend betrachtet werden, wie Belastung körperlich wahrgenommen wird und welche Rolle Regulationsprozesse des Nervensystems im individuellen Erleben spielen könnten.

Diese Perspektive ist Bestandteil meines integrativen Arbeitsverständnisses der Psycho-Neuro-Modulation.

Integrative Psychotherapie

Nicht entweder oder, sondern passend zum therapeutischen Prozess

Eine Sitzung muss nicht ausschließlich einer einzigen therapeutischen Schule folgen.

Manchmal steht zunächst das Gespräch im Vordergrund. Sie schildern eine aktuelle Situation und gemeinsam sortieren wir, was Sie belastet.

Dabei kann beispielsweise deutlich werden, dass ein bestimmter Gedanke oder eine Verhaltensweise immer wieder auftaucht. Dann kann eine verhaltenstherapeutische Betrachtung sinnvoll sein.

In einem anderen Zusammenhang zeigt sich möglicherweise, dass eine starke heutige Reaktion mit früheren Erfahrungen oder einer lange bestehenden inneren Überzeugung verbunden sein könnte. Dann kann die biografische Perspektive stärker in den Vordergrund treten.

Bei belastenden Erfahrungen können wiederum traumaorientierte Ansätze oder EMDR infrage kommen. Bei anderen Anliegen können hypnotherapeutische Elemente oder weitere Methoden meiner Praxis einbezogen werden.

Entscheidend ist für mich nicht, eine Methode um ihrer selbst willen anzuwenden. Die Auswahl therapeutischer Interventionen orientiert sich am jeweiligen Anliegen, am bisherigen Verlauf, an der aktuellen Situation und daran, was im jeweiligen Behandlungsrahmen fachlich vertretbar erscheint.

Von Sitzung zu Sitzung

Auch innerhalb einer Therapie können sich die Schwerpunkte verändern

Psychotherapie ist kein starres Programm. Was in einer Sitzung sinnvoll erscheint, muss nicht automatisch der Schwerpunkt der nächsten Sitzung sein.

01

Verstehen und sortieren

Zu Beginn kann das therapeutische Gespräch im Vordergrund stehen. Was ist passiert? Was belastet Sie? Was möchten Sie verändern?

02

Verhalten und Gedanken betrachten

Wir können untersuchen, welche Gedanken, Bewertungen und Verhaltensweisen in belastenden Situationen auftreten und welche Zusammenhänge sich erkennen lassen.

03

Biografische Muster verstehen

Wenn es für das heutige Anliegen relevant erscheint, können frühere Erfahrungen, Beziehungsmuster, Glaubenssätze und innere Antreiber betrachtet werden.

04

Belastende Erfahrungen bearbeiten

Bei entsprechenden Voraussetzungen kann beispielsweise EMDR in die therapeutische Arbeit einbezogen werden. Nicht jede belastende Erinnerung muss jedoch mit einem traumatherapeutischen Verfahren bearbeitet werden.

05

Neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Neue Perspektiven und Verhaltensmöglichkeiten können entwickelt und schrittweise im Alltag erprobt werden.

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Warum ich unterschiedliche therapeutische Ansätze verbinden kann

Meine Privatpraxis ist nicht auf ein einzelnes psychotherapeutisches Richtlinienverfahren festgelegt.

Ich verfüge über die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

Die Bezeichnung Heilpraktikerin für Psychotherapie ist von der gesetzlich geschützten Berufsbezeichnung „Psychotherapeutin“ zu unterscheiden.

Meine Behandlung erfolgt in einer Privatpraxis und nicht im Rahmen der regulären vertragspsychotherapeutischen Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen.

In meiner therapeutischen Arbeit bin ich deshalb nicht auf die ausschließliche Anwendung eines einzigen psychotherapeutischen Richtlinienverfahrens festgelegt. Je nach Anliegen, Therapieverlauf und aktueller Situation können unterschiedliche therapeutische Ansätze und Interventionen einbezogen werden, sofern sie für den jeweiligen Behandlungsrahmen fachlich vertretbar erscheinen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Methode bei jedem Menschen oder jedem Beschwerdebild gleichermaßen geeignet ist.

Welche Vorgehensweise infrage kommt, wird individuell besprochen. Eine bestimmte therapeutische Wirkung oder ein Behandlungserfolg kann nicht zugesichert werden.

Individuelle Sitzungen

Was braucht diese Sitzung?

Diese Frage ist für meine Arbeit wichtiger als die Frage, welcher therapeutischen Schule eine einzelne Intervention zugeordnet wird.

Gespräch

Manchmal braucht es zunächst Raum, um Gedanken und Gefühle zu sortieren, Zusammenhänge zu verstehen und eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Konkrete Veränderung

Manchmal ist es hilfreicher, ein bestimmtes Verhalten, eine Vermeidung oder einen wiederkehrenden Gedanken sehr konkret zu betrachten und Alternativen zu entwickeln.

Biografie

Manchmal führt eine aktuelle Reaktion zu früheren Erfahrungen, Glaubenssätzen oder Beziehungsmustern, die für das heutige Erleben relevant sein könnten.

Trauma

Bei belastenden Erfahrungen können traumaorientierte Vorgehensweisen und gegebenenfalls EMDR infrage kommen.

Hypnose

Hypnotherapeutische Elemente können je nach Anliegen mit inneren Bildern, fokussierter Aufmerksamkeit und persönlichen Ressourcen arbeiten.

Mehr über Hypnose →

Neurobiologische Regulation

Bei bestimmten Anliegen kann ergänzend die Regulation des Nervensystems betrachtet werden. Je nach Situation können auch Neurofeedback oder Elemente des Neuro Resilienz Ansatzes infrage kommen.

Mehr über Neuro Resilienz →
Mein Arbeitsverständnis

Psycho-Neuro-Modulation

Verhalten, Gedanken, Emotionen, Erfahrungen und körperlich wahrnehmbare Stressreaktionen können miteinander in Beziehung stehen.

Mit Psycho-Neuro-Modulation beschreibe ich mein integratives Arbeitsverständnis in der psychotherapeutischen Begleitung.

Dabei verbinde ich nicht einfach möglichst viele Methoden miteinander. Vielmehr betrachte ich psychische Belastungen aus unterschiedlichen Perspektiven und entscheide im therapeutischen Prozess, welcher Zugang für die jeweilige Fragestellung geeignet erscheinen kann.

Das kann eine verhaltenstherapeutische Betrachtung sein, ein therapeutisches Gespräch, eine biografische oder systemische Perspektive, die Arbeit mit belastenden Erfahrungen oder eine Betrachtung von Stress und Regulation.

Je nach Anliegen können darüber hinaus Methoden wie EMDR, Hypnose oder Neurofeedback in den therapeutischen Prozess einbezogen werden.

Psycho-Neuro-Modulation bezeichnet kein eigenständiges wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Der Begriff beschreibt mein integratives Arbeitsverständnis und die Art, wie ich unterschiedliche therapeutische Perspektiven in meiner Praxis zusammenführe.

Vertiefende Informationen

Methoden und therapeutische Schwerpunkte

Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführlichere Informationen zu einzelnen therapeutischen Ansätzen meiner Praxis.

EMDR

Ein strukturiertes psychotherapeutisches Verfahren, das insbesondere bei der Verarbeitung belastender Erfahrungen eingesetzt werden kann.

Mehr über EMDR →

Hypnose

Therapeutische Arbeit mit fokussierter Aufmerksamkeit, inneren Bildern und individuellen Ressourcen.

Mehr über Hypnose →

Neurofeedback

Neurofeedback kann je nach individuellem Anliegen ergänzend in die therapeutische Begleitung einbezogen werden.

Mehr über Neurofeedback →

Inneres Kind & innere Blockaden

Frühere Erfahrungen, Glaubenssätze und wiederkehrende innere Muster können betrachtet werden, wenn sie für das heutige Anliegen relevant erscheinen.

Mehr über innere Blockaden →
Häufige Fragen

Integrative Psychotherapie und Verhaltenstherapie

Was ist integrative Psychotherapie?

Integrative Psychotherapie bezeichnet hier eine Arbeitsweise, bei der unterschiedliche therapeutische Perspektiven und Interventionen entsprechend dem individuellen Anliegen und dem Verlauf der Behandlung einbezogen werden können. Es handelt sich in diesem Zusammenhang nicht um die Bezeichnung eines eigenständigen Richtlinienverfahrens.

Arbeiten Sie mit Verhaltenstherapie?

Ja. Verhaltenstherapeutische Ansätze sind ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Dabei können unter anderem Gedanken, Bewertungen, Verhaltensweisen, Vermeidung und konkrete Veränderungsmöglichkeiten betrachtet werden. Ich arbeite jedoch nicht ausschließlich verhaltenstherapeutisch.

Ist Ihre Therapie eine Gesprächstherapie?

Das therapeutische Gespräch spielt eine zentrale Rolle. Je nach Anliegen können darüber hinaus verhaltenstherapeutische, biografische, systemische, traumaorientierte oder weitere therapeutische Ansätze einbezogen werden.

Arbeiten Sie auch systemisch?

Systemische Perspektiven können einbezogen werden, wenn Beziehungen, Familie, Partnerschaft, berufliche Rollen oder andere soziale Zusammenhänge für das aktuelle Anliegen bedeutsam erscheinen.

Arbeiten Sie analytisch?

Ich biete keine Psychoanalyse im engeren Sinne an. Biografische und psychodynamische Perspektiven können jedoch einbezogen werden, wenn frühere Erfahrungen, Beziehungsmuster, Glaubenssätze oder innere Konflikte für das heutige Erleben relevant erscheinen.

Arbeiten Sie auch mit traumatischen Erfahrungen?

Ja, sofern eine ambulante psychotherapeutische Behandlung in meiner Praxis für die individuelle Situation geeignet erscheint. Je nach Anliegen können stabilisierende und traumaorientierte Ansätze sowie EMDR infrage kommen.

Kann innerhalb einer Sitzung mehr als ein Ansatz verwendet werden?

Ja. Eine therapeutische Sitzung muss nicht ausschließlich einer einzigen therapeutischen Perspektive folgen. Beispielsweise kann ein Gespräch zu einem Verhaltensmuster führen, bei dem wiederum biografische Zusammenhänge relevant werden. Welche Interventionen einbezogen werden, richtet sich nach dem individuellen Anliegen und dem therapeutischen Prozess.

Warum können Sie unterschiedliche Methoden einsetzen?

Ich verfüge über die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, und arbeite in einer Privatpraxis. Meine Arbeit ist nicht auf die ausschließliche Anwendung eines einzigen psychotherapeutischen Richtlinienverfahrens festgelegt. Unterschiedliche Ansätze können einbezogen werden, sofern sie für das jeweilige Anliegen und den Behandlungsrahmen fachlich vertretbar erscheinen.

Was bedeutet Psycho-Neuro-Modulation?

Psycho-Neuro-Modulation ist die Bezeichnung für mein integratives Arbeitsverständnis. Der Begriff bezeichnet kein eigenständiges wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren. Er beschreibt, dass ich psychische Prozesse aus unterschiedlichen therapeutischen und neurobiologischen Perspektiven betrachte.

Muss ich mich zu Beginn auf eine Methode festlegen?

Nein. Sie müssen vor dem ersten Termin nicht wissen, welche therapeutische Methode für Ihr Anliegen geeignet sein könnte. Dies kann im Rahmen der therapeutischen Begleitung gemeinsam besprochen werden.

Der erste Schritt

Sie müssen nicht wissen, welche Therapieform Sie brauchen

Im kostenlosen 15-minütigen Kennenlernen können Sie mir kurz schildern, was Sie derzeit beschäftigt. Wir können dabei klären, ob meine Praxis grundsätzlich der passende Rahmen für Ihr Anliegen sein könnte.

Das Kennenlernen ist kostenlos und unverbindlich. Sie müssen sich dabei weder für eine bestimmte Methode noch für weitere Sitzungen entscheiden.

Psychotherapie in Königs Wusterhausen

Dr. rer. nat. Mareike Dittmer
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Melli-Beese-Straße 6
15712 Königs Wusterhausen, Ortsteil Zernsdorf

Telefon: 03375 5859 807
E Mail: info@hypnose-psychotherapie-berlin.de

Privatpraxis · Termine nach Vereinbarung

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